Jubiläen 2017 – So war der Dammer Carneval vor...


>> 125 Jahren (1892)

>> 110 Jahren (1907)

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Dammer Fastnacht vor 125 Jahren
1892: 40 Stunden beten oder 40 Stunden feiern?

Was manchem Narren anno 1892 die Zornesröte ins Gesicht getrieben haben mag, erwies sich im Nachhinein als eine Besonderheit der Dammer Fastnacht. Denn das Vorverlegen der Carnevals-Feiern um eine Woche bedeutet heute, dass die hiesigen Narren quasi ein Alleinstellungsmerkmal haben. Die mittlerweile zwei großen Umzüge in Damme stehen nicht in Konkurrenz zu denen in anderen Städten und Gemeinden, von woher viele Menschen eine Woche vor den rheinischen Umzügen nach Damme strömen.

Der Anlass für das Vorverlegen des Carnevals war das Vierzigstundengebet vor Aschermittwoch. Der katholische Bischof von Münster Johann Bernhard Brinkmann, im Amt 1870-1889, hatte es schon kurz nach Beginn seiner Amtszeit in den Kirchengemeinden seines Bistums eingeführt, um die „Fastnachtslustbarkeiten“ vor dem Aschermittwoch einzudämmen. Sie erschienen ihm wohl zu verführerisch oder gar sündhaft. Das bedeutete natürlich für die närrischen Feiern im gesamten Bistum das Ende. Doch nicht so in Damme!

Hier waltete von 1873 bis 1906 Pfarrer Anton Mertz, dem die hiesige Fastnacht sichtlich Freude bereitete, fuhr er doch gern in einer Kutsche am Rosenmontag mit und ließ sich neben Prinz Carneval feiern. Außerdem setzte er all seine Kraft für ein gewaltiges Vorhaben ein: den Neubau eines großen Dom-artigen Gotteshauses, wie es heute tatsächlich in Dammes Zentrum steht. Zur Umsetzung bedurfte es der bedingungslosen Unterstützung des Kirchenbaukomitees, das die nötigen Gelder vorwiegend der Dammer Bevölkerung entlocken sollte. In diesem Komitee jedoch saß neben den beiden Kirchenprovisoren Robert Mähler und Franz Rohling, gleichzeitig führende Mitglieder der Carnevalsgesellschaft, auch Amtsrichter Kreymborg, der ein großer Freund der Dammer Fastnacht war.

Da für den geplanten Kirchenbau nicht nur Gelder, sondern auch viele Hand- und Spanndienste nach Abbruch der alten Kirche und für die Beschaffung der Baumaterialien der neuen erforderlich waren, unternahm Pastor Mertz alles, um sich diese einflussreichen Herren und somit die Gemeindemitglieder gewogen zu halten. Also zögerte er die Umsetzung der bischöflichen Anordnung immer wieder hinaus. Das gelang ihm so lange, bis Bischof Brinkmann starb und mit Hermann Dingelstad 1889 ein neues Kirchenoberhaupt an dessen Stelle trat. Dieser sorgte umgehend dafür, dass die Umsetzung des 40-Stunden-Gebets auch in der letzten Bastion Damme erfolgte.

So unter Druck gesetzt, suchte Pfarrer Mertz die Unterstützung des „Schwarzen Clubs“, einer Gruppe namhafter Dammer, die sich als Fastnachtsgegner verstanden. Ihr Anführer und Stammlokal war dasjenige von „Blech-Wilhelm“, d.h. Wilhelm Robert, in dessen Hotel und Gastwirtschaft man sich regelmäßig traf. Dieser Kreis allerdings konnte sich nie durchsetzen.
Die Dammer Narren hingegen setzten alle Hebel in Bewegung und protestierten mit Schreiben an Bischof, Offizial und Pfarrer. Noch am 17. Februar 1892 argumentierten sie folgendermaßen: „Seit undenklichen Jahren wurde die Fastnacht in Damme als ein allgemeines Volksfest begangen, und in den letzten 25 Jahren besteht hier eigens eine Carnevalsgesellschaft, die namentlich den Festzug des Rosenmontags arrangiert und vornehmlich die Aufgabe hat, die ganze Feier in den Grenzen des Anstandes und der guten Sitte zu wahren.“ Immerhin war der (neue) Rosenmontagstermin der 29. Februar und eine Entscheidung musste umgehend erfolgen!

Die Narren versuchten also einen Spagat zwischen der Bewahrung des traditionsreichen Festes und der Treue zur katholischen Kirche, die im gesamten gesellschaftlichen Leben bei 97 % Katholikenanteil eine dominante Stellung innehatte. Kompromissbereit erklärten sich die närrischen Bittsteller angesichts der Kürze der Zeit mit einer einmaligen (!) Vorverlegung der Carnevalsfeierlichkeiten um acht Tage im laufenden Jahr 1892 einverstanden. Das geschah insbesondere aus Rücksicht auf den beliebten Pfarrer Mertz, sollte allerdings nach Ansicht der Carnevalisten nicht für die Zukunft gelten. Denn sie befürchteten bei einer entsprechenden Dauerlösung das Ende der Dammer Fastnachtsfeiern oder – wie es in der „Fastnachtszeitung“ 1892 höchst dramatisch stand – „daß im Jahr 1892 die letzte Hochburg des Carnevals in Damme solle in die Luft gesprenget und vom Erdboden ausgetilget werden“.

Folglich signalisierte die Carnevalsgesellschaft im Folge-Schreiben vom 18. Februar 1892 deutlich, sie wolle in den kommenden Jahren am früheren Rosenmontagstermin festhalten.Im Prinzenaufruf der „Fastnachtszeitung“ d.J. heißt es dazu: „In Anbetracht der Stabilität und derAlles überdauernden Festigkeit Unseres Thrones, sowieUnseres landesväterlich milden, carnevalistisch jovialen Gemüths, verordnen Wir für dieses Jahr, auch Unseren Gegnern und Zeitumständen gerecht zu werden, eine Verlegung der Festfeier, zugleich bestimmen Wir jedoch feierlichst und mit vollstem Nachdruck, daß späterhin nie und nimmermehr eine solche Concession statthaben kann.“ Allerdings war diese vermeintliche Standfestigkeit bereits im Jahr darauf Makulatur. Mit der „Polizeiverordnung“ in der „Fastnachtszeitung“ 1893 wird „bis auf Weiteres verordnet“, dass „von jetzt an der Fastelawen mit besonderer Licenz 8 Tage vor dem eigentlichen Kalendertage gefeiert wird, und zwar .... mit besonderem Pomp und Fürnehmheit“. Das alles geschehe wegen „hochpeinlicher und diplomatischer Verwicklungen in unserer Residenz Damme“.

Längst sind solche „Verwicklungen“ unerheblich, aber dass die Versprechung von „Pomp und Fürnehmheit“ heute in eine solch unfassbare Explosion von Qualität und Quantität der Wagen und Gruppen in den beiden Umzügen mündete, das hätten sich die närrischen Väter 1892/93 sicher nicht träumen lassen.



 

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Dammer Fastnacht vor 110 Jahren:
Der Hauptmann von Köpenick in Damme

Zur Fastnachtssession 1907 reagierten die Dammer Narren sehr schnell auf das, was erst drei Monate zuvor in Köpenick bei Berlin passiert war: Der vorbestrafte und arbeitslose Schuster Wilhelm Voigt hatte im Oktober 1906 mit einer gekauften Hauptmannsuniform und einem auf der Straße aufgelesenen Trupp Soldaten das Rathaus dieser Stadt besetzt, die Stadtkasse beschlagnahmt und war zunächst entkommen. Später behauptete er, sich bei dieser Gelegenheit nur einen Auslandspass besorgt haben zu wollen, da ihm an jedem Ort wegen seiner Vorstrafe ein Arbeitsplatz verwehrt wurde. Das ganze Deutsche Reich amüsierte sich über diesen gelungenen Streich und die Schlappe für Militär und Polizei.
Wie bis zum Ersten Weltkrieg üblich, so fanden in Damme Themen-Umzüge statt. Und es war klar, dass dieses Ereignis in Köpenick das ausschließliche Thema des Rosenmontagszuges 1907 sein sollte. Die Rollen verteilte die Narrenversammlung seinerzeit gezielt an ihre Mitglieder. Das Ergebnis ist auf einem Foto festgehalten, das vor dem erst sieben Jahre alten Bahnhofsgebäude aufgenommen wurde.

Darunter waren so altbewährte und nimmermüde Carnevalisten wie Franz Meyer-Pattken, Heinrich Hackstette, Wilhelm Beckmann, Heinrich Schilgen, Laurenz Busch, Wilhelm Gillmann, Johannes Bartel, Fritz Bollmann, Bernard Kleyböcker, Heinrich Droste, Fritz Börger, Bernard Strothmeyer, Rudolf Nordhoff, Martin Tepe, Heinrich Stöppelmann, August Hüninghake, Heinrich Schomaker, Heinrich Freking, Johannes und Josef Vieth.

Zum Prinzen hatten die Carnevalisten 1907 Martin Nordhoff gewählt, der auf dem Gruppen-Foto in der Mitte steht, woraus auch das Einzelbild vergrößert ist. Martin Nordhoff, ein Bruder des zuvor genannten Rudolf Nordhoff, nannte der Dammer Volksmund „Watermax“, da er als Mineralwasser- und Limonadenfabrikant in dem späteren Gebäude Arlinghaus tätig war. Als körperliches Leichtgewicht hatte er darauf seinen Wahlspruch gemünzt: „Immer lustig, immer vergnügt, bis der Max ’nen Zentner wiegt.“ Allerdings ging seine Mineralwasserfabrik nach relativ kurzer Zeit in Konkurs.

Auch die Titelseite der „Fastnachtszeitung“ spielt ohne Nennung der Person in der Unterschrift auf seinen Spitznamen an: Prinz Carneval von Water. Im Übrigen lässt er in seinem Aufruf der Carnevalsgesellschaft bzw. deren närrischer Finanzverwaltung zur Förderung des „Ulks“ ein Vermögen von 100 Millionen Thalern in „Staatspapieren und Effecten“ zukommen und will sein „Reich mit einem Netze von Eisenbahnen und Telephonen überziehen“. Mit dieser Perspektive ließ sich’s 1907 wohl feiern.

In einem langen Gedicht lässt sich die Redaktion des „Amtlichen Organs des großen Narrenrats“ aus über den Streit um den Bau einer befestigten Bahnhofstraße. Namhafte Dammer mischen dabei mit, denn ob über Im Hofe, von der Mühlen- oder der Großen Straße her scheint die Strecke immer nur bestimmte Personen zu begünstigen. Auf jeden Fall ist dieser Stoff für die „Fastnachtszeitung“ ein gefundenes Fressen.

Dass auf dem genannten Foto der gesamte Rosenmontagsumzug abgebildet ist – inklusive neugieriger Mitläufer und Musikkapelle -, liegt daran, dass Umzüge bis zum I. Weltkrieg ausschließlich von den rund 35-40 männlichen Mitgliedern der Carnevalsgesellschaft geplant und ausgeführt wurden. Eine Öffnung der Umzüge für alle Interessierten, die mitmachen wollten, erfolgte erst ab 1920. Frauen tauchten noch später nur vereinzelt in den 1930er Jahren in den Umzügen auf.


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Fastnacht vor 50 Jahren:
1967: Erstmals ein Prinz aus Osterfeine

Nur zweimal im Laufe der Dammer Carnevalsgeschichte hatte es so etwas gegeben: ein plattdeutsches Motto.
Nach 1957 überschrieb also die Dammer Carnevalsgesellschaft zehn Jahre später ihre Session mit „Laut däi Welt vergaun, däi Dammer Fasnacht bliff bestaun!“ Das blieb aber nicht die einzige Besonderheit, denn schon mit der Proklamation des Prinzen-Hofstaats orientierten sich die Narren ganz neu, und zwar nach Osten.

Mit der Ortskern-Dammer Tollität Hans IV. Vieth kamen die Adjutanten Georg Assmann und Heinrich Boving sowie sein Hofnarr Klemens Meyer allesamt aus Osterdamme. Doch schon bei der Kinderprinzenwahl tags darauf, am Sonntag, dem 8. Januar „nach der Andacht auf dem Kirchplatz“ (so das Sessionsprogramm) gewann Anton I. Steinemann, der genauso wie seine Adjutanten Franz Schillmöller und Werner Hillmann sowie sein Hofnarr Theo Arkenberg erstmals in der Geschichte des Dammer Carnevals als Prinz mit komplettem Hofstaat aus Osterfeine stammte. Damit war der letzte Beweis geliefert, dass es sich beim Dammer Carneval nicht nur um eine Angelegenheit des Ortskerns handelte.

Das galt umso mehr, als die relativ jungen Kindercarnevalssitzungen nun verstärkt von Kindern aus den siebzehn Dammer Ortsteilen besucht wurden, namentlich auch als Teilnehmer des „Kinderumzugs“. Während die Kindersitzungen im Kolpinghaus auch von Filmbeiträgen des „Heimatlichtbildners“ Franz Enneking gestaltet wurden, blieb der Sonntagsumzug tatsächlich nur den Kindergruppen vorbehalten, die teils mit Motivwagen, teils in gemischten oder sortierten Kostümzusammenstellungen durch die Straßen zogen. Am jahreszeitlich frühen Rosenmontag (30. Januar) traf man sich dann erneut mit den Themen der Erwachsenen zum zweiten Umzug.

Übrigens waren 1967 insgesamt 61 Wagen und Gruppen angemeldet - bei sehr zeit- und regionstypischen Themen (s. Bildauswahl dazu). Die NWZ titelte folglich in ihrer Berichterstattung: „Narren stellten ganz Damme auf den Kopf“.

Zuvor hatten drei Galasitzungen im Saal Pröbsting stattgefunden. Auch dabei gab es Besonderheiten, denn der ausrichtende Wirt war nicht die Eigentümerin Elisabeth Pröbsting, sondern der Hofburgwirt Alfred Meyer (Pattken). Und dann fanden die Sitzungen sonntags, mittwochs und samstags statt – eine Neuerung, die nach heftigen Kämpfen ein Jahr zuvor beschlossen worden war und erst ab 1971 komplett auf den Samstag als Veranstaltungstag gehen sollte.

Als Ehrengast trat am Rosenmontag der Oldenburgische Verwaltungspräsident Eduard Haßkamp auf die Tribüne vor Schilgen am „Natten Timpen“. Dort fand sich für zwei Tage auch das Preisrichterkollegium zusammen, das Dr. Hans Friemerding und Otto Pass leiteten, die 1967 erstmals Ingeborg Kruse und Antonius Ehrenborg in ihr Gremium aufnahmen. Der Gänsemarsch am folgenden Dienstag um 11 Uhr 1x11 Minuten erforderte intensiven Einsatz, denn er ging ab 16 Uhr 1x11 Minuten direkt in den Jammerkaffee im „Jägerhof“ am Tollenberg über.

Auf der Generalversammlung am „Dritten Weihnachtstag“ bestimmte die Versammlung Mans Büld als Verantwortlichen für die Büttenredner „auf Lebenszeit“, während die Sessions-Abrechnung bei 14.900 DM Einnahmen und 13.100 DM Ausgaben auf stolze 1.800 DM Überschuss kam. Summen, die seinerzeit beeindruckten, heute dagegen als „Peanuts“ erscheinen.




 

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Fastnacht vor 25 Jahren:
Der „totale Sieg des Ostens“ 1992

Unter dem Motto „Fröhlich halten Alt und Jung / Die Dammer Fastnacht stets in Schwung!“ stand die 378. Session der Dammer Carnevalsgesellschaft von 1614, die sich einen traditionsbewussten Orden mit dem Motiv des Dielinger oder „Brandenburger“ Tores gewählt hatte. Wiewohl 1992 nur zwei Galasitzungen angesetzt waren, gab es ein erweitertes Programm, denn nun standen auch eine Senioren-Galasitzung, eine Wagenbauer-Arbeitssitzung,Gänsemarsch und Jammerkaffee als getrennte Veranstaltungen sowie die Urkunden- und Ordensverleihung in der gewohnten Fest-Abfolge. Nach langem Hin und Her konnte der Kartenvorverkauf mit nummerierten Plätzen für die Galasitzungen und den Prinzenball erstmals bei Vieth erfolgen, so dass die nervenaufreibend lange Wartezeit vor den Sitzungen im Saale Pröbsting entfiel.

In der Bütt traten auf Hans-Georg Alten mit dem Prolog und als Dammer U-Bahn-Führer, Konny Meyer/Frank Hörnschemeyer als „Dammensia-Duett“, Josef Koch erschien als „Nachtschwester Josephine“, Wolfgang Friemerding/Markus Enneking moderierten die „Tagesthemen“, Willi Enneking/Hans Mähler glänzten erneut als „Muck & Trina“, Benno Goda/Michael Rechtien handelten sich von Präsident Fritz Enneking als „Ömmes & Bömmes“ eine gelbe Karte ein, Heiko Bertelt/Helmut May versuchten sich als „Vater und Sohn Hannes“, Michael und Markus Enneking karikierten schließlich mit „Lepondek & Repére“ die laufende Stadtsanierung, während Liedbeiträge Eckhardt Raska sowie Günter Vormoor und Gerd Nyhuis lieferten. Zwei Funkengruppen traten auf: die Mariechen in der Choreographie von Anke Wöbkenberg und Anne Goda, die Garde unter Anleitung von Karoline Zerhusen und Bernhild Krebeck.

Die größte Überraschung kam auf der ersten Galasitzung zum Vorschein: Mit Prinz Johannes I. Römer, seinen Adjutanten Herbert Trimpe und Bernhard Fangmann sowie deren Hofnarrn Julius Steinriede kam erstmals der komplette Hofstaat eines „großen“ Prinzen aus Osterfeine. Doch auch das wurde bald darauf getoppt, denn Kindervater Johannes Vieth verkündete bei der Proklamation auf dem Kirchplatz vor St. Viktor den „totalen Sieg des Dammer Ostens“, als er mit Kinderprinz Thomas II. Arkenberg, den Adjutanten Andreas Barlag und Philip Böckerstette sowie dem Hofnarrn Florian Globisch wiederum ein komplettes Hofstaat-Quartett aus Osterfeine vorstellen konnte. Das hat es so nie wieder gegeben.

Während der Sonntagsumzug schon längst nicht mehr nur den Kindern vorbehalten war, gleichwohl Se. Tollität Thomas II. an diesem Tag noch allein den Umzug beherrschte, fand am Rosenmontag laut OV-Schlagzeile „Ein Festival der Narren“statt, denn die „große“ Tollität Johannes I. brachte es auf den Punkt: „Feiert die Dammer Fastnacht mit aller Kraft, denn was wir im letzten Jahr versäumten, holen wir doppelt und dreifach nach!“ Bekanntlich waren im Vorjahr wegen des Kuwait-Kriegs fast alle närrischen Aktivitäten ausgefallen.

In diesem Sinne überschritten die Dammer Carnevalisten mit 202 Anmeldungen erstmals die 200er-Grenze bei den Umzugs-Wagen und Gruppen. Unter den Augen der Rosenmontags-Ehrengäste, des Staatssekretärs Uwe Bartels, der beiden MdB Günter Graf und Erich Maaß, belohnten die Preisrichter die Qualität und Quantität der Umzugsgruppen mit 24 Sonderpreisen, 48 ersten, 67 zweiten und 28 dritten Preisen.

Diese geradezu explosive Entwicklung bei den Wagen und Gruppen hatte Ende der 1970er Jahre begonnen bei vielfältigen Ursachen. Wie dazu eine Regulierung und Qualitätssteigerung zustande kam, möge man in aller Ruhe nachlesen in dem Band „In närrischer Eigenart. 400 Jahre Dammer Carneval“, das die Dammer Carnevalsgesellschaft von 1614 e.V. vor dem Jubiläum Ende 2013 herausgegeben hat. Es ist für 25 € im Stadtmuseum Damme erhältlich, ebenso weitere Werke zur Stadt- und Carnevalsgeschichte.





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Umfassende Informationen zur Geschichte des Dammer Carnevals

Weitere umfassende Informationen zur Geschichte des Dammer Carnevals bis in die Anfänge sind zu finden in:
Dammer Carnevalsgesellschaft von 1614 e.V. (Hg.): In närrischer Eigenart. 400 Jahre Dammer Carneval, Damme 2013 Schomaker, Alwin: Das Alte Volk von Damme, 2 Bde., Damme 1964
Alle Bände wie auch weitere zur Stadt- und Carnevalsgeschichte sind im Stadtmuseum Damme erhältlich.








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